Hilfsnavigation

Geschichte

Ermordung des Erzbischofs Engelbert

Erzbischof Engelbe...Gevelsbergs geschichtlicher Ursprung liegt inzwischen mehr als 785 Jahre zurück; denn am 7. November 1225 wurde im Hohlweg am "Gievilberch" der Kölner Erzbischof und Reichsverweser Engelbert, Graf von Berg, von einem Verwandten, dem Grafen von Isenberg, überfallen und erschlagen. An der Todesstelle wurde etwa um 1230 ein Sühnekloster errichtet, das zur Keimzelle der heutigen Stadt wurde. Dieses wurde nach der Reformation in ein freiweltliches adeliges Damenstift umgewandelt (1577), das nach einem Dekret Napoleons aufgehoben wurde. Der alte Kirchenbereich wurde in neuerer Zeit im Rahmen der städtebaulichen Dorfrestaurierung teilweise wiederhergestellt. Auf dem 1993 neugestalteten Platz an der Elberfelder Straße ist der ursprüngliche Grundriss der Kloster-/Stiftskirche teilweise wieder sichtbar.

Im 17. Jahrhundert wurde im Dorfbereich das "Alte Äbtissinnenhaus" errichtet. Im Jahre 1805, kurz vor der Auflösung des Klosters, wurde noch das repräsentative Schieferhaus Im Stift 6 im Stile des Klassizismus für die damalige Äbtissin fertig gestellt.

Die Blüte der Wirtschaft ließ die Bevölkerungszahlen im 19. Jahrhundert stark ansteigen. Zahlreiche Wohnhäuser, Fabrikantenvillen/Fabrikanlagen entstanden in dieser Zeit und prägen das Stadtbild noch heute.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, der nur vergleichsweise geringe Schäden anrichtete, zeigte sich, dass die Stilllegung großer, inzwischen konzernabhängiger Betriebsstätten und der Rückgang der Industriebeschäftigten auch Gevelsberg nicht verschonen würde.

Doch hat sich die standortgebundene mittelständisch geprägte Industrie Gevelsbergs als außerordentlich anpassungsfähig erwiesen.

Denkmalbereich altes Dorf

alter KirchplatzDer bereits zuvor genannte Bereich des alten Dorfes entstand bereits um 1230 mit der Gründung eines Zisterzienserinnenklosters. Um 1235 entstand eine Kirche, die den Klosterbereich prägte. Diese wurde später in ein freiweltliches adeliges Damenstift umgewandelt, das unter Napoleon nachher aufgehoben wurde. Die Kirche wurde im Jahre 1825 abgebrochen.

Der alte Kirchenbereich wurde in neuerer Zeit im Rahmen der städtebaulichen Dorfrestaurierung teilweise wiederhergestellt. Auf dem 1993 neugestalteten Platz an der Elberfelder Straße ist der ursprüngliche Grundriss der alten Kirche teilweise wieder sichtbar.

DorfZahlreiche noch erhaltene ältere Häuser des alten Klosterbereiches wurden 1989 im Rahmen der Denkmalbereichssatzung "Elberfelder Straße / Altes Dorf" unter Denkmalschutz gestellt und so vor einer weiteren Zerstörung bewahrt.
Im 16.+ 17. Jahrhundert wurde im Dorfbereich das "Alte Äbtissinnenhaus" errichtet. Im Jahre 1805, also kurz vor der Auflösung des Klosters, wurde noch das repräsentative Schieferhaus Im Stift 6 im Stile des Klassizismus für die Äbtissin fertiggestellt.