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Altlasten

Herr Matthias Sprenger
Stadtentwicklung und Umwelt
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Die industrielle Entwicklung und der wirtschaftliche Aufschwung nach dem 2. Weltkrieg haben mancherorts zu Hinterlassenschaften wie belastete Industriestandorte und alte Müllablagerungen geführt.
Das Bundesbodenschutzgesetz hat hierfür die Begriffe Altstandorte und Altablagerungen eingeführt.
Unter Altstandorten sind Grundstücke stillgelegter Anlagen und sonstige Grundstücke zu verstehen, auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist.
Altablagerungen sind stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen sowie sonstige Grundstücke, auf denen Abfälle behandelt, gelagert oder abgelagert worden sind.
Eine Altlast liegt dann vor, wenn durch derartige Altstandorte oder Altablagerungen schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit hervorgerufen werden.
Als altlastverdächtige Flächen werden solche Grundstücke bezeichnet, wo zunächst nur ein Verdacht besteht, dass von Altstandorten oder Altablagerungen schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren ausgehen können.
Der Ennepe-Ruhr-Kreis (Untere Bodenschutzbehörde) führt ein Verzeichnis über die in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden altlastverdächtigen Flächen und Altlasten.
Auskünfte aus diesem Verzeichnis erteilt die Untere Bodenschutzbehörde auf schriftliche Anfrage. Ein entsprechender Vordruck kann auf der Internetseite des Ennepe-Ruhr-Kreises heruntergeladen werden.