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16.07.2018

Bauarbeiten an der Klosterholzbrücke

Die Technischen Betriebe der Stadt Gevelsberg müssen ab dem 16. Juli 2018 umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Brücke Klosterholzstraße vornehmen. Soweit dies bautechnisch machbar ist, erfolgen die Arbeiten „von unten“, d. h. von der Bahntrasse aus. Es wird jedoch auch Bauabschnitte geben, bei denen es sich nicht vermeiden lässt, dass auch die Fahrbahn bzw. die Abdichtungsebenen der Brücke „von oben“ erneuert werden müssen. In diesem Zeitraum ist eine Befahrung der Brücke für den motorisierten Verkehr nicht möglich. Nach derzeitiger Planung wird es unumgänglich sein, die Brücke Klosterholz für bis zu 10 Wochen vollständig zu sperren. Ein Großteil dieser Sperrzeit soll in den Sommerferien erfolgen, um hier die Belastung der Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Durch die Baumaßnahme wird es dazu kommen, dass zur Erreichbarkeit des Klosterholzes unvermeidbar zum Teil erhebliche Umwege in Kauf genommen werden müssen. Derzeit existiert als einzige zusätzliche öffentliche Zuwegung nur der Landringhauser Weg. Hierüber wird in der Bauzeit auch die Hauptumleitungsführung erfolgen müssen.

Eine weitere Umleitungsoption wird über den Heller Weg (derzeit Anlieger frei) eingerichtet werden. Aus zwingenden Gründen kann der Heller Weg jedoch nur als zusätzliche Umleitungsstrecke in Einbahnrichtung genutzt werden und zwar in der Gestalt, dass der Verkehr von der Teichstraße kommend in Einbahnstraßenrichtung entlang des Heller Weges in Richtung Klosterholz geführt wird. Aufgrund der Wegebreite, der Beschaffenheit sowie dem in diesem Bereich vorhandenen Fußgängerverkehr wurden bereits umfangreiche verkehrsrechtliche Maßnahmen im Vorfeld getroffen. Vor der Umleitungsführung über den Heller Weg wurde seitens der Stadt der Weg ertüchtigt und größere Schadstellen beseitigt. Darüber hinaus wird die Straße als Einbahnstraße ausgeschildert und Tempo 20 als maximal zulässige Geschwindigkeit angeordnet. Zur Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit werden zusätzlich Fahrbahnschwellen im Heller Weg installiert. Die Befahrung des Weges mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t wird nicht möglich sein.

Zusammengefasst steht somit als Umleitung für die vom Klosterholz abfließenden Verkehre lediglich der Landringhauser Weg mit der Umleitungsführung über das Sprockhöveler Stadtgebiet zur Verfügung, während der Heller Weg in Einbahnstraßenrichtung als Umleitung für die vom Gevelsberger Stadtgebiet dem Wohngebiet Klosterholz/Elsternstraße zufließenden Verkehre während der Bauphase dient.

Für den Fußgängerverkehr sowie für den Radverkehr ist auch während der Baumaßnahme eine direkte Anbindung an das übrige Stadtgebiet weiterhin möglich. Die Sanierung der Brücke betrifft nicht die parallel zur Klosterholzbrücke befindliche  Fußgängerbrücke, die während der Baumaßnahme weiterhin nutzbar ist. Zudem existiert eine weitere fußläufige Verbindungsoption über die andere Fußgängerbrücke, die von der Wachtelstraße über den Fasanenweg zur Habichtstraße führt. 

Bezüglich der Erschließung des Gebietes durch den Öffentlichen Personennahverkehr wird seitens der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr ein Anrufsammeltaxi bereit gestellt, welches nach jeweiliger Anforderung im 60 minütigen Takt die Nutzer über den Landringhauser Weg bis direkt zum Gevelsberger Hauptbahnhof fahren wird. Hierzu werden durch die VER noch nähere Informationen an den Haltestellen ausgehängt. 

Im akuten Notfall wird die Feuerwehr bzw. ein Rettungswagen trotz Tonnagenbeschränkung des Heller Weges während der Umleitungsführung diesen als kürzeste Anbindung zum Klosterholz nutzen. Ebenso wird im akuten Rettungsfall ebenfalls der Landringhauser Weg als Erschließung genutzt. 

Alle Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Straßen wurden bereits schriftlich per Postwurfsendung über die umfangreichen Maßnahmen informiert. Allen wurde außerdem die Möglichkeit eröffnet, im Rahmen einer Sprechstunde mit Bürgermeister Claus Jacobi, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Umwelt Björn Remer sowie Ivo Knezovic, Technischer Leiter der Technischen Betriebe ihre Sorgen und Bedenken persönlich zu besprechen. Außerdem stehen alle drei genannten städtischen Vertreter auch während der Bauphase jederzeit für Rückfragen, Erörterungen und Anregungen zur Verfügung; es wird um Anmeldung unter Telefonnummer 02332 - 771110 gebeten. Bürgermeister Claus Jacobi weist außerdem noch einmal daraufhin, dass im Falle von besonderen Lieferungen, die für die Bauzeit terminiert sind, jederzeit individuelle Lösungen zur Anlieferung gefunden werden können.

Sollten während der Bauphase der Brücke und der Umleitungsführung größere Lieferungen anstehen, die mit größeren Fahrzeugen angeliefert werden müssen, mögen sich die Anwohnerinnen und Anwohner bitte mit den Technischen Betrieben Gevelsberg unter der Rufnummer 02332/704517 oder 02332/70450 in Verbindung setzen. 

Aufgrund der örtlichen Situation sind weitere Umleitungsoptionen für den motorisierten Verkehr, die einen geringeren Umweg für die Bewohner verursachen würden, leider nicht vorhanden. Da die Sanierungsmaßnahme des Brückenbauwerkes aufgrund der vorliegenden Ergebnisse der Brückenprüfung kurzfristig durchgeführt werden muss, ist die Sperrung der Klosterholzstraße leider unumgänglich. Die Stadt Gevelsberg bittet daher um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.