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Was genau soll passieren?

 

Stichwort: Familie im Dauerlauf zwischen Familie, Pflege und Beruf

„Eltern wollen Zeit mit ihren Kindern verbringen, die eigenen Eltern gut versorgt wissen und sich beruflich engagieren. Dafür braucht es qualifizierte und flexiblere Angebote zur Betreuung, aber auch Unternehmen, die sich auf Familien und ihre Bedürfnisse in unterschiedlichen Lebensphasen einstellen. Neue Modelle für die Betreuung von Kindern in Zeiten, die nicht durch Kitas und Offener Ganztagsschule abgedeckt werden, sind ein Thema, das wir angehen wollen, aber auch die Ansprache von Unternehmen, um sie für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewinnen.“ Dietmar Grimm, Fachbereichsleiter und Lena Dobrick und von der städtischen Wirtschaftsförderung & Gleichstellungsbeauftragte Christel Hofschröer

Stichwort: Bildungsangebote vor Ort – kultursensibel und über alle Generationen

„In Gevelsberg halten wir mit unseren Partnern ein umfassendes Bildungsangebot für Menschen in allen Lebenssituationen vor – egal ob Kleinkind, Seniorin oder gerade zugewandert. Mit den fünf Grundschulen, der Haupt- und Realschule, dem Gymnasium und der Förderschule für den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis, bieten wir allen Kindern in Gevelsberg ein Schulangebot vor Ort. Unser Motto: kurze Beine, kurze Wege. Unser Ziel ist es, dies auch dauerhaft zu ermöglichen. Eine besondere Herausforderung ist es aktuell, die vielen neuen Bürgerinnen und Bürger in ihrer kulturellen Vielfalt schnell und dauerhaft zu integrieren. Mit dem neu eingerichteten Büro für Vielfalt und Zukunftschancen und der VHS als starken Partner haben wir hier frühzeitig die Weichen gestellt. Die Sprachförderung für alle Neuankömmlinge, die Eingliederung der Kinder in Kitas und Schule und perspektivisch die Vermittlung in Arbeit wird uns unterstützt durch das großartige Engagement der Bevölkerung zukünftig besonders fordern.“ Bettina Bothe, Abteilungsleiterin Schulverwaltung, Kultur und Sport, Jasmin Breer, Abteilungsleiterin Büro für Vielfalt und Zukunftschancen

Stichwort: Familien stärken und Zusammenhalten

„Wir möchten Eltern Mut machen, sich frühzeitig Unterstützung für das Leben mit Kindern zu holen. Mit dem „Familienkompass“ und dem Leitfaden „Frühe Hilfen“ haben wir alle Angebote für Familien in jungen Jahren übersichtlich zusammengestellt und vernetzt. Dies erleichtert es den Eltern, Hilfen in unterschiedlichsten Lebenssituationen zu finden, ob es die Krabbelgruppe für die Kleinen ist, der Kontakt zu anderen Eltern oder die Beratung in einer schwierigen Lebensphase. Jetzt wollen wir zusätzlich neue Wege gehen und in Nachbarschaften soziale Netze fördern, die Familien entlasten.“ Manuel Ashauer, Jugendamtsleiter und Iris Puppik, Frühe Hilfen

Stichwort: Leben und Wohnen in Gevelsberg

Ob Familien gerne in einer Stadt wohnen hängt von vielen Faktoren ab. Finden sie genügend Wohnraum? Ist das Wohnumfeld attraktiv? Sind Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kitas, Sport- und –Spielplätze, Freizeit- und Kulturangebote vorhanden und gut zu erreichen etc.?

„Öffentliche Räume ist eines von mehreren Themen, welches wir in den nächsten Jahren besonders entwickeln wollen. Gibt es Brachflächen oder Spielflächen, die sich als Treffpunkte in den Quartieren besonders eignen? Wie lassen sich diese aufwerten und multifunktional nutzen, z.B. als Mehrgenerationenspielflächen? Wo brauchen Jugendliche eigene Räume, um sich zu erleben, ohne permanent anzuecken? Weitere Themen: Arbeitsplätze vor Ort durch Anreize für Unternehmen; bezahlbarer, ausreichend großer und flexibel nutzbarer Wohnraum für Familien; familienfreundliche Öffnungszeiten in der Innenstadt und bei allen Vorhaben die Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern. Eine Sache, die Eltern und Kindern beim Familienforum besonders am Herzen lag: eine saubere und sichere Stadt. Diesen Wunsch wollen wir mit einer Imagekampagne unterstützen, z.B. mit einer Roten Karte für Müllsünder.“ Margit Hieber, Abteilungsleiterin Planung, Bauverwaltung, Umwelt und Björn Remer, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Umwelt

Stichwort: Miteinander der Generationen

„Welche Chancen Nachbarschaften bieten, haben die Entwicklungen rund um das Bürgerhaus Alte Johanneskirche gezeigt. Ob es der Mittagstisch ist, das Schachangebot, die Kulturveranstaltung oder der Gevelsberger Seniorenservice – hier kommen Generationen zusammen, verbringen Zeit miteinander oder kümmern sich um Andere. Wir wollen die Chancen für ähnliche Treffpunkte in anderen –Quartieren ausloten, z.B. um eine Ehrenamts- oder Tauschbörse aufzubauen und insgesamt mehr Leben und Zusammenhalt in den Nachbarschaften fördern.“ Daniela Alze, Seniorenbeauftragte und Gabriele Schumacher, Behindertenbeauftragte und Abteilungsleiterin für Soziale Leistungen.

Stichwort: Kinder und Jugendliche

„Kinder und Jugendliche sind Teil der Familie, ihre Sicht auf eine familiengerechte Stadt ist wichtig und Bestandteil ihrer Beteiligungsrechte. Diese Rechte sind in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegt. Kinder haben, nicht weniger als Erwachsene, eigene Bedürfnisse und eine eigene Meinung zu den sie betreffenden Themen. Sie müssen ihre Rechte kennen, denn Wissen und Aufklärung ist die Grundlage für selbstbestimmtes Handeln. Kinderinteressensvertretung ist eine kommunale Aufgabe, sie wird wahrgenommen: „Hier“, „bei mir“, „im Ort“, „um die Ecke“ oder auch im Stadtteil, im Quartier. Dort erfahren Kinder und Jugendliche ihre Lebenswirklichkeit und lernen so Demokratie und Mitbestimmung.“ Regina Potarcyk, Quartiersmanagerin

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